individuelle Diagnostik

Wir bieten Ihnen moderne diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin. Dabei setzen wir auch auf Untersuchungen in unserem offenen MRT, dosisreduziertem CT oder Szintigraphen. Das spielt für viele neue Patienten eine wichtige Rolle. Denn in vielen Fällen lässt sich nur durch diese Untersuchungen millimetergenau feststellen, welches Gewebe wo wie beschädigt ist, oder wo der Stoffwechsel sich ungewöhnlich verhält. 

Jeder, der schon einmal bei uns gewesen ist, weiß, dass wir Ihnen deutlich mehr bieten als nur diese Spezialuntersuchungen. Denn als Diagnostiker haben wir jahrzehntelange Erfahrung mit Beschwerden aus unterschiedlichen medizinischen Fachrichtungen. Deshalb beschränken wir uns nicht nur darauf, bei Ihnen sozusagen “blind” eine bildgebende Untersuchung durchzuführen und alles andere Kollegen zu überlassen. Wir nehmen jeden Patienten aufs neue als Individuum ernst. Uns interessieren Ihre Beschwerden, Ihre Krankengeschichte und Ihre Lebensumstände. 

Auf dieser Grundlage führen wir ergänzend spezielle bildgebende Untersuchungen durch. Unser Ziel ist dabei immer, dass Sie am Ende Klarheit darüber haben, wo Ihre Beschwerden herkommen und welche Behandlungsmöglichkeiten Ihnen offen stehen. Denn als Diagnostiker sehen wir jeden Tag Erstdiagnosen und Kontrolluntersuchungen aus allen medizinischen Fachrichtungen. Wir haben deshalb bei vielen Erkrankungen einen großen Erfahrungsschatz darüber wo die Erkrankung ausgelöst wird und was getan werden kann. Wir möchten, dass Sie von dieser Erfahrung profitieren, sodass Sie selbstbestimmt über den für sich besten Behandlungsweg entscheiden können.

Es steht Ihnen im Übrigen im Rahmen der freien Arztwahl jederzeit offen, sich auch direkt – also ohne Überweisung – an uns zu wenden. (Informationen für gesetzlich versicherte Patienten).

Inhaltsverzeichnis

Was kann Bildgebung leisten?

Der Vorteil von Bildgebung liegt auf der Hand: Sie sehen was Sache ist. Deshalb hat auch jeder schon einmal von bildgebenden Verfahren gehört und die meisten Menschen haben auch schon Röntgen- oder Ultraschallaufnahmen gesehen. Ob das erste Bild von Ihrem Kind, ein gebrochener Arm, oder ein Koffer im Flughafen. 

Die Möglichkeiten der medizinischen Bildgebung gehen dabei heutzutage viel weiter als einfache Röntgen- oder Ultraschallaufnahmen. MRT- und CT- Geräte erstellen nicht nur normale Bilder, sondern erfassen den menschlichen Körper dreidimensional aus allen Richtungen und können sogar ganze Strukturen im Computer wiederherstellen. So lässt sich nicht nur eine Grundübersicht erlangen, sondern man kann das beschädigte Gewebe in vielen Fällen millimetergenau abbilden. Szintigraphien eröffnen darüber hinaus eine ganz andere Dimension. Denn Sie zeigen nicht nur was sich physikalisch wie wo verändert hat, sondern bilden biochemische Stoffwechselprozesse zeitlich ab. 

Röntgen

Das Röntgenprinzip ist einfach und effektiv: Der menschliche Körper wird mit hochenergetischer Strahlung durchleuchtet. Ein Teil der Strahlung wird dabei absorbiert und der Rest geht durch den Körper durch. Dabei absorbieren manche Körperteile mehr Strahlung als andere, z.B. Knochen mehr als die luftgefüllte Lunge. Deshalb kann man diese sozusagen als Schattenbild betrachten.

Röntgen-Aufnahmen sind kostengünstig und können schnell angefertigt werden. Sie gehen aber mit Strahlenbelastung einher. Außerdem sind sie nur zweidimensional und bilden verschiedene Weichteile (also alles außer Knochen) oft sehr ähnlich ab. Dadurch fällt es schwer, diese Gewebearten im Röntgenbild voneinander zu unterschieden, bzw. zu diagnostizieren.

CT

CT-Untersuchungen (Computertomographien) sind eine Weiterentwicklung des Röntgenverfahrens. Dabei wird die Röntgenstrahlung nicht nur aus einer Richtung ausgesandt und dann zweidimensional aufgefangen. Stattdessen fährt die Maschine kreisförmig um Sie herum. Ein Computer errechnet dann aus diesen Daten Schnittbilder oder dreidimensionale Rekonstruktionen. 

Dadurch liefern CTs viel präzisere Bilder als einfache Röntgenaufnahmen. Denn im Röntgenbild kann es zu sogenannten Bildüberlagerungen kommen: Je nachdem aus welcher Richtung beleuchtet wird, kann sich krankes Gewebe hinter Gesundem verstecken. Dadurch, dass aus allen Richtungen beleuchtet wird, kann dies im CT nicht geschehen.

MRT

MRT-Untersuchungen (Magnetresonanztomographien) basieren nicht auf dem Röntgenprinzip. Stattdessen nutzt man Magnetfelder, um die Kernspinresonanz von Wasserstoffatomen zu messen. Das hat zwei klare Vorteile:  Zum einen fällt keine Strahlenbelastung an. MRT Untersuchungen sind deshalb für Sie völlig unschädlich. Zum anderen zeigt das MR Unterschiede zwischen verschiedenen Weichteilgeweben (also allem außer Knochen) viel deutlicher als Röntgen- oder CT-Untersuchungen. Denn während Muskeln, Fett und innere Organe allesamt Röntgenstrahlung ähnlich gut oder schlecht absorbieren, so verhalten sich Wasserstoffatome in Ihnen dennoch sehr unterschieldich. MR-Untersuchungen sind deshalb nicht nur schonend, sondern auch in den meisten Fällen viel aussagekräftiger.

Szintigraphie

Szintigraphien basieren wiederum auf einem eigenen Prinzip. Hier setzt man Radiopharmaka ein, also leicht radioaktive Isotope. Diese Stoffe werden in die Blutbahn injiziert und verteilen sich in Ihrem Körper. Durch die radioaktive Markierung geben die Stoffe eine leichte Gamma-Strahlung ab. Diese trifft in einer Gamma-Kamera auf Szintillationskristalle und löst kleine Lichtblitze aus. So kann man genau nachweisen, wann sich der Stoff wo im Körper aufhält. 

Dies kann zum einen rein physikalische Veränderung zeigen. Denn manches Gewebe, wie z.B. Entzündungen oder Tumore nimmt vermehrt bestimmte Stoffe auf und leuchtet dann in der Szintigraphie auf. Zum anderen zeigt es, wie der Stoffwechsel des Körpers funktioniert, und ob biochemische Vorgänge dort und so schnell stattfinden, wie sie sollten. So kann man z.B. mit markiertem Iod Über- und Unterfunktionen der Schilddrüse zeigen.

Unsere Öffnungszeiten:

Montag 08:00 – 20:00 
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