Schilddrüsendiagnostik

Wir bieten Ihnen eine umfassende Schilddrüsendiagnostik. Denn die Schilddrüse ist ein kompliziertes Organ mit Auswirkungen auf den gesamten Körper. Sie kann auf verschiedene Weise erkranken (Über-, Unterfunktion, Knoten, Struma, Hasimoto, Basedow, usw.) und dies zeigt sich an ganz verschiedenen Symptomen (Müdigkeit, Gewichtsprobleme, Blutfett, Haarausfall, Leistungsverlust, usw.).

Deshalb ist in vielen Fällen eine gründliche Diagnose notwendig. Dabei beginnen wir mit rein physischen Veränderungen, die man im Ultraschall sehen kann, und ergänzen dies mit biochemischen Untersuchungen des Blutbilds und vor allem der Schilddrüse an sich. Diese zeigen sich in einer Szintigraphie oder bei einer Feinnadelpunktion. So kann man Schritt für Schritt der eigentlichen Ursache Ihrer Beschwerden auf den Grund gehen.

Übersicht

Symptome und Risikofaktoren

Die Schilddrüse ist zwar klein, bildet aber wichtige Hormone für den ganzen Körper. Dort steuern sie unter anderem den Energiestoffwechsel und das Wachstum von Zellen. Deshalb können Schilddrüsenerkrankungen mit ganz verschiedenen Symptomen einhergehen, wie zum Beispiel: 

  • Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Haarausfall
  • innere Unruhe
  • Schlafstörungen
  • Störungen des Fettstoffwechsels
  • Durchfall oder Verstopfungen
  • Gewichtsprobleme
  • trockener Haut
  • Bluthochdruck
  • Muskelschwäche
  • Myxodemen (Schwellungen der Unterhaut)
  • unerfüllter Kinderwunsch
  • Menstruationsbeschwerden.

Im Jodmangelgebiet Deutschland sind Schilddrüsenerkrankungen eine Volkskrankheit. Bis zu 30% der Erwachsenen leiden an krankhaften Veränderung der Schilddrüse. Dies ist kein Grund zur Panik, da die meisten dieser Erkrankungen nicht gefährlich sind oder leicht behandelt werden können. Bei Verdacht auf eine Erkrankung ist eine Schilddrüsediagnostik aber oft ratsam und schafft Gewissheit. Denn die Schilddrüse ist ein lebenswichtiges Organ und manche Fälle dürfen nicht ignoriert werden.

einfache Schilddrüsendiagnostik

Eine gute Schilddrüsendiagnostik beginnt immer mit einer ausführlichen Krankengeschichte und oft auch einem Blutbild. Da die Schilddrüse Hormone für den ganzen Körper produziert, zeigen sich etwa Unter- und Überfunktionen, aber auch andere Erkrankungen wie manche Entzündungen im Blut (Schilddrüsen-In-Vitro-Were, oder Entzündungsantikörper). Mit einem Ultraschall kann man Vergrößerungen oder Verkleinerungen der Schilddrüse feststellen.

spezielle Schilddrüsendiagnostik

Wenn das Blutbild oder die Ultraschalluntersuchung Auffälligkeiten zeigen, sind meist Szintigramme und möglicherweise Feinnadelpunktionen notwendig. Denn verschiedene Veränderungen der Schilddrüse können auf unterschiedliche Weise zusammenhängen. 

Zum Beispiel kann sich im Ultraschall eine Vergrößerung der Schilddrüse durch einen Knoten zeigen. Ein solcher Knoten kann aber vielfältige Ursachen haben. Möglich sind zum Beispiel einfache Zysten, Blutungen oder Verkalkungen. Diese sind oftmals harmlos und müssen nicht behandelt werden. Es kann sich aber auch etwa um eine Entzündung oder einen Tumor handeln. Dies muss unbedingt und kurzfristig aufgeklärt werden. Denn hier wäre eine frühe Therapie entscheidend. Oder das Blutbild kann ungewöhnliche Schilddrüsenwerte zeigen. Dies kann auf eine Erkrankung der Schilddrüse oder aber der Nebenschilddrüsen hinweisen. Und dort kann dies mit Struma, Autoimmunerkrankungen oder anderen Problemen einhergehen.

In diesen Fällen verschaffen Szintigraphien und gegebenenfalls Feinnadelpunktionen Klarheit.

Szintigraphie

Die Szintigraphie stellt die biochemischen Abläufe in der Schilddrüse dar – und zwar nicht wie das Blutbild abstrakt, sondern als ein sichtbares Bild. Dazu nutzt man schwach radioaktiv markiertes Jod. Dieses sendet eine Gamma-Strahlung aus, die in einer speziellen Kamera auf Szintillationskristalle trifft und miroskopische Lichtblitze auslöst. So kann man in der Langzeitbelichtung sehen, ob sich Jod gleichmäßig ablagert und rechtzeitig abgebaut wird, oder ob Teile der Schilddrüse sich ungewöhnlich verhalten und Jod anziehen. Das ist gerade für eine Knotendiagnostik wichtig, da sich hier unterschiede zwischen aktiven, sogenannten “heißen Knoten” und passiven “kalten Knoten” zeigen.

SPECT (Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie)

SPECT steht für single photon emission computed tomography (Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie). Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Szintigraphie, bei der die Gamma-Kamera die Strahlung nicht nur als Langzeitbelichtung aus einer Richtung aufnimmt. Stattdessen kreist der Apparat ständig um Ihren Körper. Ein Computer errechnet dann aus diesen Daten Schnittbilder und dreidimensionale Rekonstruktionen. Dies erlaubt je nach Fall eine präzisere Diagnose.

Feinnadelpunktion

Bei einer Feinnadelpunktion entnehmen wir vorsichtig unter Sichtkontrolle in radiologischen Geräten, wie etwa dem Ultraschall, eine kleine Gewebeprobe von verdächtigen Teilen der Schilddrüse. Zum Beispiel von einem Knoten mit Verdacht auf Krebs. Diese Probe wird dann im Labor untersucht.

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