minimalinvasive Bandscheibentherapie

in der Praxis Rechmeier

Unsere neue minimalinvasive Bandscheibentherapie behandelt beschädigte Bandscheiben direkt und gezielt. Dabei ist der eigentliche Gedanke einfach: Wir beseitigen Hemmnisse für die körpereigene Heilung, wie etwa verkrampftes Muskelgewbe und Schonhaltungen (Schmerztherapie)  und unterstützen dann die natürlichen Reaparaturabläufe des Körpers gezielt durch die Gabe von wachstumsfördernden Medikamenten.

Dazu gewinnen wir Wachstumsfaktoren natürlich aus Ihrem eigenen Blut. Hierbei ist es entscheidend, dass die Faktoren konzentriert an die Bandscheibe gelangen und sich nicht wieder im gesamten Blutkreislauf verteilen. Denn dann gäbe es über den gesamten Körper verteilt kaum einen Unterschied. Dazu spritzen wir die Faktoren nicht “blind” in den Rücken. Denn Flüßigkeit wählt immer den Weg des geringsten Widerstands. Wenn man sich also um wenige Millimeter vertut, dann kann das Medikament in Zwischenräume und nicht an die Bandscheibe gealngen. Dann fließt es oft ohne große Wirkung ab. 

Stattdessen benutzen wir moderne bildgebende Geräte wie das CT oder MRT. Diese zeigen nicht nur den menschlichen Körper, sondern auch eine Nadel. So können wir sicherstellen, dass das Medikament wirklich in der Bandscheibe ankommt. Es handelt sich um ein innovatives interdisziplinäres Verfahren, bei dem das volle Potenzial von bildgebender Technologie (Röntgen, CT, MRT) nicht nur für Diagnosen, sondern auch für Behandlungen genutzt wird. 

Durch radiologische Geräte kann man millimetergenau sehen, wo man das Medikament einbringt.

Übersicht

Unser Konzept - Was machen wir anders?

Das Besondere an unserem Konzept ist, dass wie Ihre beschädigte Bandscheibe direkt und gezielt behandeln. Denn diese erfüllt eine wichtige Funktion zwischen Muskeln und Wirbeln: Eine gesunde Bandscheibe ist flexibel genug, um Bewegung zuzulassen, aber stabil genug, um den Großteil des Gewichts zu halten, sodass die benachbarten Muskeln sich in einer neutralen Position entspannen können.

Bei einem Bandscheibenvorfall verliert die Bandscheibe an Stabilität, sodass die umliegenden Muskeln ständig belastet werden und verkrampfen. Viele Behandlungsansätze versuchen deshalb dieses umliegende Gewebe zu entspannen und langfristig zu stärken. Das Problem ist aber, dass Muskeln – egal wie stark – nicht für dauerhafte Belastungen gebaut sind. Denken Sie an eine Tasse Tee: Ihre Arme sind bei Weitem stark genug, um einen Schluck zu nehmen. Aber Sie könnten die Tasse nicht den ganzen Tag ausgestreckt halten. Deshalb wird bei schweren Bandscheibenvorfällen über eine Versteifung der umliegenden Wirbel nachgedacht. Diese werden dann fest miteinander verbunden, sodass die Bandscheibe zwischen Ihnen nicht mehr belastet wird. So können die Muskeln sich zunächst wieder entspannen. Langfristig findet aber nun jede Bewegung der Wirbelsäule nur noch über die anderen Bandscheiben statt. So werden diese übermäßig belastet und können in Zukunft beschädigt werden.

Aus diesen Gründen versuchen wir die eigentliche Bandscheibe an sich zu behandeln. Dazu regen wir die biochemischen Reparaturvorgänge mit Medikamenten an.

Wachstumsfaktoren und körpereigene Heilkräfte?

Wenn man von körpereigenen Heilkräften spricht, wird dies oft mit Naturheilkunde in Verbindung gebracht. Wir möchten uns hiervon überhaupt nicht negativ abgrenzen. Jeder, der schon einmal eine Physiotherapie hatte, weiß, wie positiv der Körper auch auf einfache Verfahren reagieren kann. Das sollte auch überhaupt nicht überraschen. Denn der menschliche Körper leistet Unglaubliches: Jeden Tag erneuert und repariert er sich selbst und das auch ohne Arzt. Es wäre arrogant, diese Leistungen des Körpers nicht anzuerkennen und oder zu nutzen.

Nichtsdestotrotz kann der Körper alleine überfordert sein. Hier erreicht man Grenzen, wo einfache Naturheilkunde nicht mehr ausreicht und Medizin notwendig wird. Diese Grenzen werden im Internet oft nicht so klar dargestellt, wie faire Information verlangen würde.

Deshalb ist es uns wichtig klarzustellen, dass wir nur medizinische Verfahren anbieten. Auch wenn wir die Wachstumsfaktoren aus Ihrem eigenen Blut gewinnen, handelt es sich um hochwirksame Proteine, die das Wachstum von Zellen biochemisch regulieren. Sie gehören zur Gruppe der Zytokine, die beispielsweise auch bei der Therapie von multipler Sklerose zum Einsatz kommen. Die Gewinnung aus Ihrem eigenen Blut stellt lediglich sicher, dass es nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen kommt.

Erfahrungsberichte

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